17. September, 20 Uhr: literatur um acht

"literatur um acht", eine offene Lesebühne von Autor:Innen für Schreibende und Lauschende. Die "literatur um acht" ist denjenigen gewidmet, die selbst schreiben und / oder gern aufgeschlossen zuhören.
Jeder kann vortragen im zeitlichen Rahmen von 10 Minuten - auch musikalische Beiträge sind willkommen.
Eintritt frei - Unkostenspende nicht unerwünscht.
Moderation: Werner Otto v. Boehlen-Schneider
Veranstaltungsort:
TtE Bücherei, Alte Feuerwache - Mannschaftshaus, 2. Etage
Melchiorstr. 3, 50670 Köln

weitere Infos unter www.literatur-um-acht.de


20. September: Bücherflohmarkt

Der nächste von der TtE-Bücherei veranstaltete Bücherflohmarkt findet am 20. September 2026 statt.
Die Modalitäten sind nicht ganz die gewohnten, deshalb bitte unbedingt den Punkt "Änderungen" beachten.
Der Bücherflohmarkt findet im Innenhof der "Alten Feuerwache" (Melchiorstr. 3, 50670 Köln) statt. Ab 9.00 Uhr können die Verkaufsstände aufgebaut werden.
Es gibt kein Anrecht auf ausgewählte oder angestammte Plätze. Im Zweifelsfall entscheidet der Veranstalter. Tische bitte selbst mitbringen. Erlaubt sind nur gebrauchte Bücher - keine Neuware. Eine Standgebühr wird nicht erhoben.

Änderungen:


ab 02. September: Die fetischhafte Macht des Kapitals entschlüsseln

Lesekreis zum 2. und 3. Band des „Kapitals“ von Karl Marx, mit Christian Frings

Über zwanzig Jahre lang hat Marx an seiner „Kritik der politischen Ökonomie“ gearbeitet, mit der er die kapitalistischen Produktions- und Lebensverhältnisse auf radikale Weise entschlüsselt hat.
Geschrieben hat er zwei, mehrere tausend Seiten umfassende Manuskripte für ein dreibändiges Werk, konnte aber selbst nur noch den 1. Band „Der Produktionsprozess des Kapitals“ für den Druck fertig machen. Nach seinem Tod hat sein Freund Friedrich Engels aus den Manuskripten den 2. Band „Der Zirkulationsprozess des Kapitals“ und den 3. Band „Der Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion“ zusammengestellt.

Marx hat die drei Bände immer als eine Einheit betrachtet, aus deren Zusammenhang sich erst die eigentliche Kritik des Kapitalismus ergibt. Viele Fragen, die bei der Lektüre des 1. Bands aufkommen, lassen sich erst durch die Lektüre der anderen beiden Bände klären. Aber da Engels aus Ehrfurcht vor seinem Freund möglichst alles aus den Manuskripten, auch viele Abschweifungen und theoriegeschichtliche Exkurse, übernehmen wollte, müssen wir nicht alle 1.500 Seiten lesen. Im Lesekreis werden wir uns daher auf die wesentlichen Kerngedanken der Bände 2 und 3 beschränken.

Kenntnis des 1. Bands ist sicherlich von Vorteil, aber für die Teilnahme am Lesekreis nicht unbedingt erforderlich. Wir werden ohnehin immer wieder auf den 1. Band zurückkommen müssen und die dort entwickelte Kritik im Lichte der zwei weiteren Bände neu bewerten. In der ersten Sitzung wird es außerdem eine kurze Zusammenfassung des 1. Bands geben.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW